|
|  | MELDUNG: Bornheim, 06. Januar 2012
 |  | | Die Ortsvorsteher vom Rhein bei der HGK, rechts: Frank W. Krüger
|  |
|  |  | Die Bahnsteige in Hersel, Uedorf, Widdig und Urfeld sind die einzigen der Linien 16 und 18 zwischen Bonn und Köln, die noch nicht barrierefrei sind. Hier haben Ältere, Menschen mit Behinderung und Eltern mit Kinderwagen es immer noch schwer in die Bahn ein- und auszusteigen.
Schon mehrfach hat die SPD-Fraktion Beschlüsse des Bornheimer Rates für den barrierefreien Ausbau der Bahnsteige an der Linie 16 initiiert. Bisher hat die Betreibergesellschaft der Bahnlinie (HGK) diesen Umbau der Bahnsteige in Hersel, Uedorf und Widdig aber immer noch nicht vorgenommen.
Nun haben die vier Ortsvorsteher der Rheinorte Hersel, Uedorf, Widdig und Urfeld das Anliegen vieler Anwohner aufgegriffen und den zahlreichen Wunsch mit einer Unterschriftenaktion gebündelt. Die innerhalb kurzer Zeit gesammelten 1.489 Unterschriften wurden vor kurzem dem HGK-Vorstand in Köln übergeben. Der Herseler Ortvorsteher Frank W. Krüger schildert, dass sich der Vorstand beeindruckt von der breiten Unterstützung der Aktion gezeigt hat. Auf Initiative des stv. Bürgermeisters und Herseler Ortsvorstehers nahm an der Übergabe auch der Werkleiter der Herseler Werkstatt der Lebenshilfe, Joachim Nätlitz teil.
Gerade in Hersel sind mit den beiden Wohnheimen und der Werkstatt viele Menschen mit Behinderungen zu Hause. „Hier steht die HGK in einer besonderen Verantwortung“, betont Krüger. Die HGK führt als Schwierigkeit wiederholt an, dass die Bahnstrecke der Linie 16 immer noch für den Güterverkehr vorgehalten wird. „Es wird Zeit, dass die Notwendigkeit für den Güterverkehr geklärt wird“, stellt Frank W. Krüger heraus. Sollte der Güterverkehr weiterhin erforderlich sein, dann brauchen wir einen Umbau, der diesen dennoch ermöglicht. Auch dafür gibt es andernorts gelungene Beispiele. In jedem Fall brauchen wir ebenerdige Bahnsteige für die Fahrgäste in den Rheinorten.

|
 |  |
|  |       |  |