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|  | MELDUNG: Bornheim, 02. Dezember 2011 |
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Mit einer Antragsinitiative im Planungsausschuss will die SPD-Fraktion die Verwaltung beauftragen anhand des neuen Flächennutzungsplanes aufzuzeigen, welche Wohnbauflächen besonders dafür geeignet sind, um künftig alternative Wohnformen zu realisieren.
In einem weiteren Schritt sollen dann entsprechende Bebauungspläne die Grundlage für alternatives Wohnen bieten.
Planungsausschuss-Sprecherin Ute Kleinekathöfer stellt dazu fest: "Die klassische Einfamilienhaus-Bebauung entspricht heute nicht mehr den Bedürfnissen vieler Menschen. Schon mehrfach wurde deutlich, dass in Zukunft zum Beispiel das Mehr-Generationen-Wohnen stark nachgefragt wird."
Auch viele Singles suchen danach mit Gleichgesinnten das Leben Alleine mit der Möglichkeit von Gemeinsamkeit zu kombinieren und suchen dafür geeignete Objekte.
Da die Stadt Bornheim über ausgezeichnete Anbindungen an den Öffentlichen Personennahverkehr verfügt, sollte auch geprüft werden, ob es möglich ist, autofreie Wohngebiete auszuweisen.
Nach Auffassung der SPD verschafft sich die Stadt einen weiteren Standortvorteil, wenn sie neben der Einfamilienhaus-Bebauung und dem Geschoss-Wohnungsbau auch Angebote für solche Menschen ermöglicht, die andere Vorstellungen von ihrem Wohnumfeld haben.

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